Schlanke Stangen: Spargel trifft Teufelskralle

von wildkraeuterkoechin

Momentan haben viele Frühlingsgenüsse Hochsaison. Der Spargel, na klar, aber auch ein relativ unbekanntes, jedoch sehr feines Wildgemüse: Die Ährige Teufelskralle. Da rund um die Alm-Kräuterei nun auch der Giersch dringend etwas in seinem Wachstum eingeschränkt werden musste und der Sauerampfer reichlich sprießt, stelle ich heute ein Frühlingsrezept mit Giersch, Teufelskralle und – auf Wunsch – Sauerampfer vor:

Ährige Teufelskralle mit Spargel und Giersch-Kartoffelstampf

Für zwei Personen braucht man: Einen Handstrauß Ährige Teufelskralle, ein Pfund weißen Spargel, 2-4 mittlere mehlig kochende Kartoffeln, einen dicken Strauß Gierschblätter (mit Stängel) und eine Knoblauchzehe. Und Olivenöl.
Zunächst die Kartoffeln mit Schale in Salzwasser weichkochen. Währenddessen den Spargel schälen und etwa 10 Minuten vor Ende der Kartoffel-Kochzeit ebenfalls in siedendes Salzwasser geben (insgesamt je nach Dicke der Stangen braucht er ca. 20 Minuten). Dann den Giersch waschen, trocken schleudern und Blätter wie Blattstängel in feine Streifen schneiden. Knoblauch fein hacken. Teufelskralle vorsichtig wasch

Wenn die Kartoffeln fertig sind, den Knoblauch in einem weiten Topf in etwas Olivenöl andünsten. Den Giersch dazu geben, zusammenfallen lassen, während dessen Kartoffel schälen. Die Kartoffeln auf den Giersch geben, mit einem Schuss Olivenöl alles stampfen, bis es die gewünschte Konsistenz hat. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Mittlerweile müsste der Spargel fertig (weich und doch bissfest) sein.  Aus dem Topf nehmen, auf einer Platte anrichten. Jetzt blanchiert man in dem Spargelwasser mithilfe einer Schaumkelle kurz die Sprossen der Teufelskralle und dekoriert sie dann auf dem Spargel.  Als Sauce serviere ich dazu gerne einfach ein Wildkräuter-Öl, Sauerampfer-Schmand oder einfach zerlassene Butter. Guten Appetit!

Allerlei Wissenswertes über die Ährige Teufelskralle und wie man sie sicher erkennt ab Montag im Blog!

1 Kommentar

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1 Kommentar

Harter Name, sanfter Geschmack – wildkräuter köchin 8. Mai 2018 - 15:51

[…] der Blüte gerne kurz als Ganzes – sie werden dann leuchtend grün – und esse sie wie Spargel mit zerlassener Butter oder wie hier beschrieben . Die aufgeblühten Blüten sind vielseitig verwendbar: als Salat-Dekoration oder kandiert, in Teig […]

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